CONNECTED COMMUNITY – Wie können wir uns gegenseitig helfen?

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CONNECTED COMMUNITY – Wie können wir uns gegenseitig helfen?

von Fairtrade Lëtzebuerg

Auf der ganzen Welt passen sich Organisationen und Unternehmen an, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen. Selbstverständlich trägt auch die NGO Fairtrade Lëtzebuerg seinen Teil dazu bei, daher arbeiten alle Mitarbeiter*Innen derzeit im Home-Office weiter daran, Lebens- und Arbeitsbedingungen im globalen Süden zu verbessern. Darüber hinaus folgen wir den Vorgaben und Empfehlungen unserer Regierung und der WHO. Somit können weiter alle Möglichkeiten und Wege ausschöpfen, um auch während dieser Krise für den fairen Handel zu kämpfen.

#TeamFairtrade steht zusammen, nicht nur hier, sondern in der ganzen Welt. Bürger*Innen sind zu Recht besorgt, dass diejenigen, die ohnehin schon um ihr Überleben kämpfen, am stärksten mit diesen sozialen und wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen haben. Kleine Organisationen und ihre Angestellten, Selbständige und Arbeitnehmer kämpfen bereits mit sehr tiefen Einkommen. Kleinproduzenten sowie Landarbeiter in Ländern der südlichen Hemisphäre kämpfen dabei jeden Tag für ein zureichendes Einkommen, um die Existenz ihrer Familie zu garantieren.

Jeder Tag bringt enorme Veränderungen mit sich. Aktuell ist es deshalb umso ermutigender zu sehen, wie Menschen in Gemeinschaften zusammenkommen, sich gegenseitig schützen und unterstützen. Botschaften von unseren Partnern und Produzentennetzwerken aus aller Welt haben uns gezeigt, dass die aktuelle Krise die einzigartige Möglichkeit bietet, uns gegenseitig zu helfen und zu stützen.

Wie können Sie Ihren Teil dazu beitragen?

 

Bleiben Sie mit anderen in Kontakt! Abstand zu halten bedeutet nicht, dass man sich auch vom gesellschaftlichen Leben verabschiedet. Rufen Sie regelmäßig Bekannte, Freunde und Familie an und bleiben Sie mit Ihnen in Kontakt. Wenn Sie auf Telearbeit zurückgreifen, sollten Sie sich Zeit für regelmäßige Videokonferenzen nehmen. Hören Sie anderen zu und nutzen Sie die Möglichkeit, sie besser kennen zu lernen!

Kaufen Sie mit Bedacht ein: Denken Sie dran, wie Sie lokalen Händlern und all denen, die von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie direkt betroffen sind, besonders unterstützen können. Treffen Sie beim Einkauf nachhaltige Entscheidungen: Kaufen Sie nur das, was Sie brauchen, und überlassen Sie auch anderen etwas übrig.

Respektieren und befolgen Sie die Ratschläge von Fachleuten des Gesundheitswesens. Bleiben Sie wenn möglich zu Hause, insbesondere wenn Sie krank sind. Halten Sie Abstand. Waschen Sie sich regelmäßig die Hände. Verwenden Sie beim Niesen ein Einwegtuch. Husten oder Niesen Sie in die Ellbogenfalte. Nicht nur Ihr Leben, sondern auch das Leben anderer liegt in Ihren Händen.

Verlassen Sie sich nur auf Informationen aus offiziellen Quellen, wie z.B. den Websites der luxemburgischen Regierung und der Weltgesundheitsorganisation.

Wir zählen darauf, dass jeder von Ihnen die Verantwortung dafür übernimmt, die Verbreitung des Virus so weit wie möglich einzudämmen. Denken Sie an das Pflegepersonal, das Tag und Nacht an vorderster Front gegen die Krankheit kämpft, sowie an lokale Unternehmen und Gemeinden. Wenn möglich, vergessen Sie nicht sich für Fairtrade-Produkte zu entscheiden (Kaffee, Schokolade, Bananen, Zucker und Wein). Die Kleinproduzenten und Arbeiter können sich am wenigsten gegen solch Pandemien schützen und können jede Unterstützung gebrauchen. Wir sind alle ein Teil der gleichen Welt – setzen wir also umso mehr auf Werte wie Solidarität, Respekt und Hoffnung für eine bessere Zukunft.

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